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Winter im Allgäu
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Urlaub im Allgäu

Mit dem Wohnmobil ins Allgäu: Flexibel zwischen Bergsee, Alm und Alpenpass unterwegs

Vom Ufer des Bodensees über die sanften Hügel des Voralpenlandes bis zum Hochgebirge der Allgäuer Alpen: Kaum eine Region in Süddeutschland vereint so viele Landschaftsformen auf so engem Raum. Badeseen, Almen, Wälder, Schlösser und Aussichtspunkte liegen oft nur wenige Kilometer auseinander – und genau diese Dichte macht das Allgäu zu einem idealen Revier für alle, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Wer den eigenen Schlafplatz gleich mitführt, bleibt unabhängig von festen Buchungen und kann die Route jederzeit dem Wetter, der Stimmung oder einem spontanen Tipp anpassen. Gerade für einen Kurztrip oder eine längere Tour durch die Region ist ein kompakter Kastenwagen oft eine besonders praktische Wahl.

Warum sich das Allgäu besonders für eine Wohnmobiltour eignet

Das Allgäu ist kein klar umrissenes Gebiet, sondern eine Region, die Teile Bayerns, Baden-Württembergs und Österreichs umfasst. Entsprechend groß ist die Bandbreite dessen, was sich auf einer einzigen Tour erleben lässt: morgens ein Spaziergang am Forggensee oder an einem der vielen kleineren Badeseen, mittags eine Wanderung auf einem Höhenweg im Voralpenland, abends ein Abstecher in eine der historischen Altstädte. Kulturinteressierte finden zwischen Kempten und Füssen Museen, Burgen und weltbekannte Schlösser wie Neuschwanstein, während Familien ein breites Angebot an Freizeitparks, Bergbahnen und Radwegen vorfinden.

Wer die Natur in den Mittelpunkt stellt, kommt ebenfalls auf seine Kosten: Die Naturerlebnisse im Allgäu reichen von Wasserfällen, Klammen und Höhlen bis zu ausgewiesenen Naturschutzgebieten, und im Allgäuer Wanderportal lassen sich Touren für jedes Konditionsniveau finden – vom gemütlichen Rundweg bis zur anspruchsvollen Bergtour. Auch im Winter bleibt die Region attraktiv, etwa mit gespurten Loipen, Winterwanderwegen und zahlreichen Skigebieten.

Der entscheidende Vorteil des Wohnmobils liegt in dieser Mischung: Statt jeden Abend in denselben Ort zurückzukehren, folgen Reisende einfach der Route. Ein Stellplatz am See, ein Campingplatz am Ortsrand oder ein ruhiger Platz im Grünen wird zur mobilen Basis, von der aus sich die Umgebung in Tagesausflügen erschließen lässt. Gerade in einer Region, in der sich die Highlights auf eine vergleichsweise kleine Fläche verteilen, spart das viel Zeit und schafft Freiraum für spontane Entscheidungen.

Der Ausgangspunkt: ein Wohnmobil im Raum München mieten

Für viele Urlauber aus dem süddeutschen Raum beginnt die Allgäu-Reise in München: Über die A96 geht es von der Landeshauptstadt direkt in Richtung Lindau und ins Allgäu. Wer kein eigenes Reisemobil besitzt, kann ein Wohnmobil in München und Umgebung mieten und von dort aus entspannt ins Alpenvorland starten – ohne die laufenden Kosten für Unterhalt, Versicherung und Standplatz, die ein eigenes Fahrzeug das ganze Jahr über verursacht.

Spezialisierte Anbieter wie CSL Reisemobile haben sich genau auf dieses Anliegen eingestellt. Das Familienunternehmen ist auf kompakte Reisemobile und Kastenwagen spezialisiert, offizieller Vertragspartner von Pössl und führt darüber hinaus Modelle der Marken Clever Vans, Roadcar und Julia Camper. In der Mietflotte finden sich verschiedene Grundrisse, vom wendigen Kastenwagen für zwei Personen bis zum geräumigeren Reisemobil für die Familie. Da Vermietung, Verkauf, Zubehör und Werkstatt unter einem Dach zusammenlaufen, lassen sich Fragen zur Ausstattung direkt mit dem Team klären – auch wer vor einer späteren Kaufentscheidung steht, kann die Miete nutzen, um in Ruhe zu testen, welcher Fahrzeugtyp zum eigenen Reisestil passt.

Vor der Buchung lohnt sich ein Blick auf die praktischen Details: die zulässige Sitzplatzanzahl während der Fahrt, die Anzahl der Schlafplätze, die Küchen- und Badausstattung sowie die Frage, ob Fahrräder oder sperriges Gepäck mitreisen sollen. Planen Sie auch die Einweisung bei der Übergabe ein – wer zum ersten Mal ein Wohnmobil steuert, profitiert von einer gründlichen Einführung in Technik und Bedienung.

Praktische Tipps für die Camper-Tour durchs Allgäu

Die Infrastruktur für Camper ist im Allgäu gut ausgebaut: Von einfachen Wohnmobilstellplätzen am Ortsrand über komfortable Campingplätze mit Wellnessbereich bis zu Plätzen auf Bauernhöfen und bei Sennereien gibt es Übernachtungsmöglichkeiten für unterschiedliche Ansprüche. Eine offizielle Übersicht bietet das Tourismusportal der Region unter Camping im Allgäu. Gerade letztere bieten oft regionale Produkte direkt vom Erzeuger – ein schöner Nebeneffekt der Tour.

Eine Wohnmobiltour durchs Allgäu lebt von der Freiheit, unterwegs entscheiden zu können – ein wenig Vorbereitung sorgt aber dafür, dass diese Freiheit entspannt bleibt. Die folgenden Punkte haben sich in der Praxis bewährt:

  • Stellplätze in der Hochsaison reservieren: Zwischen Juni und September sowie rund um beliebte Veranstaltungen wie den Viehscheid sind viele Camping- und Stellplätze schnell ausgebucht. Wer seine Wunschplätze frühzeitig sichert, vermeidet abendliche Suchfahrten.
  • Die Route grob planen, Lücken lassen: Ein Gerüst aus zwei oder drei Etappenzielen gibt Orientierung, ohne die Flexibilität einzuengen. Fahrzeiten im Allgäu sind kurz, doch Bergstraßen kosten mehr Zeit, als die Karte vermuten lässt.
  • Das Wetter im Blick behalten: In den Bergen kann die Wetterlage schnell umschlagen. Der aktuelle Wetterbericht für das Allgäu und die Webcams der Region helfen bei der täglichen Planung – Wanderungen und Fahrtrouten lassen sich so anpassen, bevor es kritisch wird.
  • An Grenzüberschreitungen denken: Wer Ausflüge in das österreichische Kleinwalsertal oder weiter nach Tirol plant, sollte die dortige Vignettenpflicht für Autobahnen und Schnellstraßen kennen und die entsprechende Berechtigung rechtzeitig besorgen.
  • Ausrüstung zweckmäßig wählen: Wanderschuhe, Regenkleidung und warme Schichten gehören auch im Sommer ins Gepäck, denn auf den Almen ist es deutlich kühler als im Tal. Ein Kastenwagen mit ausreichend Stauraum oder Fahrradträger schafft Platz für Sperriges.

Mit dieser Grundausstattung an Planung steht Ihrer entspannten Tour nichts mehr im Weg – und genau die kleinen Freiheiten zwischendurch, eine Wanderung zum Aussichtspunkt, ein Kaffee mit Seeblick oder ein ungeplanter Abstecher auf einen Wochenmarkt, machen am Ende die eigentlichen Reiseerinnerungen aus.

Für wen sich ein gemieteter Kastenwagen besonders eignet

Ob ein Mietmobil das richtige Reisefahrzeug ist, hängt vor allem von der Reisegruppe und den eigenen Ansprüchen ab. Drei typische Konstellationen lassen sich gut unterscheiden.

  • Paare und Alleinreisende profitieren von der Kompaktheit eines Kastenwagens: Er lässt sich fast wie ein Alltagsauto fahren, findet auch in Altstädten und auf engen Bergstraßen Platz und bietet trotzdem Schlafplatz, Küche und in vielen Fällen ein kompaktes Bad. Für ein verlängertes Wochenende am See oder eine Woche zwischen Alpen und Voralpenland reicht das Platzangebot erfahrungsgemäß völlig aus.
  • Familien sollten auf die Zahl der Schlafplätze und die Sitzordnung während der Fahrt achten. Viele Modelle bieten je nach Grundriss Platz für drei bis vier Personen; wer mit Kindern reist, profitiert zudem von Aufbettungen im Hubdach oder im Heckbereich. Entscheidend ist, dass alle Mitreisenden während der Fahrt einen eigenen angeschnallten Sitzplatz haben.
  • Autarkie-Suchende, die lieber abseits großer Campingplätze stehen, sollten auf Ausstattungsdetails wie Solartechnik, leistungsfähige Bordbatterien und ausreichend große Frischwassertanks achten. In der Mietflotte von CSL Reisemobile sind je nach Fahrzeug entsprechend ausgestattete Varianten verfügbar; bei der Beratung vor Ort lässt sich klären, welches Modell zum geplanten Reisestil passt.

Allen Gruppen gemeinsam ist: Wer mietet, bleibt flexibel. Nach der Tour wird das Fahrzeug zurückgegeben – um Pflege, Wartung und die nächste Hauptuntersuchung kümmert sich der Vermieter.

Das Allgäu zeigt sich auf vier Rädern von seiner wandlungsfähigsten Seite: Jeder Tag kann eine neue Kulisse haben, ohne dass Koffer gepackt oder Unterkünfte gewechselt werden müssen. Wer die Route grob skizziert, Stellplätze für die Hauptreisezeit früh reserviert und das Fahrzeug rechtzeitig bucht, schafft gute Voraussetzungen für eine entspannte Tour. Der Rest ist Neugier – und die liegt im Allgäu gewissermaßen auf dem Weg.
21.08.2026
© Die-Allgäuseiten.de, Markus Hannig, 2004-2026
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