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Das Allgäu

Urlaub im Allgäu: Wo kann schon mit Bitcoin & Co. gezahlt werden?

Zugegeben, im Allgäu geht es meist eher beschaulich zu. Urlauber können hier die Ruhe und die urige Atmosphäre genießen. Aber das Allgäu liegt nicht hinter dem Mond. Auch hier ist das digitale Zeitalter bereits angekommen und Kryptowährungen sind den meisten Menschen ein Begriff. Aber werden sie hier auch schon genutzt? Können Urlauber mit den digitalen Währungen vielleicht sogar mancherorts bezahlen? Wir klären auf.
Geratser Wasserfall
Der Bitcoin-Schatz von Kempten
Auch weniger digital interessierte Allgäuer haben mehrheitlich schon einmal etwas von der Kryptowährung Bitcoin gehört. Das liegt aber nicht unbedingt daran, dass diese hierzulande übermäßig verbreitet ist. Sondern an einer Geschichte, die sich kürzlich in Kempten ereignete und die nicht nur dort viel mediales Interesse erzeugte.
Die Kemptener Staatsanwaltschaft beschlagnahmte die Wallet, eine Art digitale Geldbörse, eines Betrügers. Diese war gefüllt mit reichlich Bitcoin im Wert von über 50 Millionen Euro. Und sie ist es noch, denn der Staatsanwaltschaft fehlt nach wie vor das Passwort, das für den Zugriff notwendig ist. Ein digitaler Schatz, der sich aber nicht heben lässt und damit der Staatskasse entgeht.
Doch angenommen, es gelänge, die Wallet zu knacken, könnte man dann in Kempten oder andernorts im Allgäu etwas mit den Bitcoins anfangen?
Bezahlen mit Kryptos im Allgäu?
Wie eigentlich überall in Deutschland, ist auch im Allgäu das Bezahlen mit Kryptowährungen im Alltag noch eher eine Ausnahme. Wer beispielsweise den Kemptener Bitcoin-Schatz knacken würde, könnte damit vor Ort erst mal nur die Imbissbude „Olaf's Curry-Alm“ aufsuchen. Deren Besitzer akzeptiert tatsächlich Bitcoin Zahlungen und ist damit ein echter Vorreiter, der allerdings bald Nachahmer finden könnte.
Ansonsten ist man auch im Allgäu hauptsächlich auf Onlinegeschäfte angewiesen, wenn man Bitcoin oder andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel nutzen möchte.
Urlauber haben allerdings bei einigen Reiseveranstaltern die Möglichkeit, Flüge oder Hotels über Kryptowährungen zu bezahlen.
Auch Allgäuer investieren in den Bitcoin
Im alltäglichen Zahlungsverkehr sind Kryptowährungen also noch nicht angekommen. Dennoch stoßen sie auch hier auf immer größeres Interesse. Allerdings weniger als Bezahlmöglichkeit, sondern vornehmlich als Investment.
Viele Kryptowährungen legen aktuell beachtliche Wertsteigerungen hin und erscheinen damit Anlegern verlockender als herkömmliche Wertanlagen mit teilweise gerade sehr niedrigen Renditen. Es gibt viele Interessenten, diese sind aber bislang eher vorsichtig. Der Kryptohandel gilt als spekulativ und hat mit einem dubiosen Ruf zu kämpfen.
Sind Anbieter wie Crypto Bank fake oder seriös? Interessierte Anleger, die sich so etwas fragen, finden bei ihrer Suche nach Antworten auch im Allgäu kaum Anlaufstellen. Die örtlichen Geldinstitute halten sich mit Ratschlägen zum Thema Kryptoinvestments zurück. Hinsichtlich des zurzeit unübersichtlichen und schwer einschätzbaren Marktes ist das auch kaum ein Wunder.
Fazit: Das Allgäu ist mit oder ohne Bitcoin schön
Letztlich sind die Allgäuer - trotz Bitcoin-Schatz in Kempten – keine großen Vorreiter in Sachen Kryptowährungen und Urlauber sollten für den örtlichen Zahlungsverkehr vorerst doch lieber weiterhin auf herkömmliche Methoden setzen.
Aber wer das Allgäu besucht, wird schnell feststellen, dass es hier gar nicht so sehr darauf ankommt, auf der Höhe der Zeit zu sein. Viel wichtiger ist es, umgeben von herrlicher Landschaft und netten Menschen, die Zeit auch einfach mal stillstehen und die Seele baumeln zu lassen. Und das geht definitiv auch ganz ohne Bitcoin!
Am Weissensee
© Die-Allgäuseiten.de, Markus Hannig, 2004-2021
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