Der Schrecksee im Oberallgäu - Die-Allgäuseiten.de

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Das Allgäu

Naturerlebnisse im Allgäu: Der Schrecksee bei Hinterstein in den Allgäuer Hochalpen

Sehenswürdigkeiten gibt es im Allgäu viele, doch der Schrecksee bietet ganz besondere Eindrücke. Seine spezielle Lage macht die Wanderung zum Bergsee auf über 1.800 m Höhe zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Eindrucksvolle Bilder vom Schrecksee und seiner Umgebung trenden seit Jahren in den sozialen Netzwerken. Aufgrund des großen Andrangs wird von den Besuchern ein rücksichtsvoller Umgang mit der Natur erwartet, damit diese auch für kommende Generationen erhalten bleibt.
Ein magischer Ort inmitten der Allgäuer Gipfel

Der Schrecksee ist aufgrund seiner besonderen Lage seit Jahren ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus der ganzen Welt. Umgrenzt von den majestätischen Berggipfeln der Allgäuer Hochalpen bieten sich Besuchern und Wanderern erstaunliche Panoramaansichten. Genau deswegen ist der See mittlerweile eine der beliebtesten Selfie-Kulissen im Allgäu. Der nächstgelegene Talort ist Hinterstein (Bad Hindelang). Von dort aus führt der Zustieg in das Hochtal, in dem der Kesselsee liegt:

Verortung: Im Naturschutzgebiet der Allgäuer Hochalpen
Lage: Bei Hinterstein auf einer Höhe von 1.813 Metern
Größe: 10,2 Hektar
Besonderheiten: Im Hochtal gelegen, Insel in der Mitte des Sees

Beliebtes Wanderziel

Wanderungen zum Schrecksee sind die größte touristische Attraktion in der Gegend. Jeden Tag steigen zahlreiche Wanderer zum Hochtal auf, um eine der beliebtesten Outdoor-Regionen Deutschlands zu bestaunen. Der kürzeste Wanderweg führt vorbei an grünen Wiesen und naturbelassenen Waldstücken. Am Ziel angekommen, werden fleißige Wanderer dann mit atemberaubenden Bildern belohnt. Da das letzte Stück des Aufstiegs gerade bei sommerlichen Temperaturen nicht leicht ist, empfiehlt sich eine angemessene Wanderkleidung. Außerdem sollte für ausreichend Proviant gesorgt sein, da vor Ort weder Getränke noch Snacks gekauft werden können. Neben der einzigartigen Lage hat der See eine weitere Besonderheit zu bieten: eine eigene Insel. Diese existiert erst seit den 1950er Jahren und ist durch die künstliche Aufstauung des Sees entstanden.

Der Schrecksee-Hype in den sozialen Medien

Unter dem Hashtag „Schrecksee“ findet man seit einigen Jahren auf allen Social-Media-Plattformen eine wachsende Anzahl an Beiträgen, Selfies und Landschaftsaufnahmen. Die Bilder und Empfehlungen von Influencern locken eine immer größere Zahl an Touristen in die Region und vor allem zum Schrecksee. Obwohl die Pandemiezeit den Trend etwas abgeschwächt hat, erfreut sich der Bergsee als Wanderziel wachsender Beliebtheit.

An heißen Tagen tummeln sich nicht nur auf den Wegen und am Ufer unzählige Besucher, so mancher nutzt die Gelegenheit auch für eine Abkühlung im See. Das klare Wasser sorgt besonders bei hohen Außentemperaturen für eine ordentliche Erfrischung. In den Wintermonaten begeistern die verschneiten Berge rund um den See. Aufgrund der Lawinengefahr sollten Fotomotivjäger bei der Skibergtour jedoch besonders vorsichtig sein.

Rücksichtsvoller Umgang mit der einzigartigen Natur

Der Schrecksee liegt mitten in einem Naturschutzgebiet, weshalb von den Besuchern ein rücksichtsvoller Umgang mit der Natur erwartet wird. In der Vergangenheit ist es leider immer wieder vorgekommen, dass sich Touristen nicht an die Regeln gehalten haben. Auch, wenn die bezaubernde und urtümliche Landschaft dazu einlädt, ist Camping strengstens untersagt. Grillen und das Errichten von Lagerfeuern sind den Besuchern ebenfalls nicht gestattet. Aufgrund der massiven Verstöße hat die Gemeinde Bad Hindelang eine Videokamera am See installieren lassen. Zusätzlich erinnern entsprechende Beschilderungen an geltende Gebote und Verbote.

Wer erwischt wird, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Für das unerlaubte Campen fallen beispielsweise bis zu 400 Euro an. Durch die Präsenz des Sees in den sozialen Netzwerken werden auch gerne Aufnahmen mit Drohnen gemacht. Vielen ist dabei jedoch nicht bewusst, dass das Filmen mit Drohnen im Naturschutzgebiet ebenfalls untersagt ist. Die zuständigen Behörden betonen aber immer wieder, dass man sich über jeden freut, der dem Schrecksee mit der gebührenden Rücksicht auf die Natur einen Besuch abstatten möchte.
© Die-Allgäuseiten.de, Markus Hannig, 2004-2022
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